Geplante Personensuche

Talente entdecken – ausschließlich auf Grundlage ihrer eigenen Freigabe

Unternehmen sollen beruflich interessierte Privatpersonen anhand freiwillig veröffentlichter Angaben finden können. Die Person entscheidet selbst, ob sie auffindbar ist, welche Informationen sichtbar werden und welcher Kontaktweg angeboten wird. Bis dieser Vertrag vollständig durchgesetzt ist, bleibt die öffentliche Suche gesperrt.
  • Ausdrückliches Opt-inOhne bewusste Freigabe gibt es keinen öffentlichen Katalogeintrag.
  • Feldgenaue SichtbarkeitVeröffentlicht werden nur die von der Person vorgesehenen Angaben.
  • Widerruf mit WirkungEntzug und Löschung müssen in allen öffentlichen Leseschichten greifen.
Eine Person steuert ihre Profilfreigabe vor einer geschäftlichen Kontaktaufnahme

Nicht verhandelbare Schutzgrenzen

  • Keine Veröffentlichung ohne aktive Einwilligung
  • Keine internen Beschäftigten- oder Personaldaten
  • Keine versteckten Kontaktinformationen
  • Widerruf und Löschung vor Reichweite

Warum LINKiVERSE Personenprofile anders behandeln muss als Firmenprofile

Ein Unternehmen veröffentlicht geschäftliche Informationen, um Leistungen und Kontaktwege sichtbar zu machen. Bei einem privaten Personenprofil geht es dagegen um persönliche Angaben, berufliche Interessen und möglicherweise Teile des Lebenslaufs. Deshalb darf Auffindbarkeit niemals aus einem vorhandenen Konto, einem Beschäftigungsverhältnis oder internen Daten abgeleitet werden.

Die geplante Personensuche folgt dem Grundsatz der Selbstbestimmung. Eine Person entscheidet aktiv über Teilnahme, sichtbare Felder, regionale Einordnung und Kontaktmöglichkeit. Unternehmen erhalten keine Hintertür zu internen Datensätzen. Diese klare Grenze ist nicht nur Datenschutzanforderung, sondern ein wesentlicher Teil eines fairen Recruiting-Erlebnisses.

Fachkraft steuert die Sichtbarkeit eines privaten Personenprofils

Welche Informationen Unternehmen künftig nutzen dürfen

Die Suche darf ausschließlich auf einer ausdrücklich veröffentlichten Personenprojektion aufbauen.

Berufliche Orientierung

Sichtbar sind nur berufliche Interessen und Angaben, die die Person für eine öffentliche Einordnung ausgewählt hat.
  • Selbst gewählte Berufsziele
  • Freigegebene Tätigkeitsfelder
  • Optionale Verfügbarkeitsangaben

Kompetenzen und Laufbahn

Berufserfahrung oder Bildung werden nur berücksichtigt, wenn die jeweiligen Informationen für das öffentliche Profil freigegeben wurden.
  • Freigegebene Kompetenzen
  • Ausgewählte Laufbahnstationen
  • Keine vollständige interne Personalakte

Region und Arbeitsweise

Regionale Präferenzen oder gewünschte Arbeitsformen sind freiwillige Filter und keine aus anderen Quellen abgeleiteten Annahmen.
  • Selbst gewählte Regionen
  • Optionale Arbeitsmodelle
  • Keine verdeckte Standortverfolgung

Kontaktmöglichkeit

Ein Unternehmen darf nur den Kontaktweg verwenden, den die Person ausdrücklich für diesen Zweck freigegeben hat.
  • Kontrollierter Erstkontakt
  • Keine verdeckten Adressdaten
  • Änderbare oder entziehbare Freigabe

So soll ein respektvoller Kontakt entstehen

Der Ablauf trennt Suche, Profilansicht und Kontakt bewusst voneinander.
  1. 01

    Person entscheidet sich für Auffindbarkeit

    Die Privatperson aktiviert die öffentliche Sichtbarkeit bewusst und erhält verständliche Informationen über Zweck, Umfang und Widerruf.

    • Nachweisbares Opt-in
    • Klarer Veröffentlichungszweck
  2. 02

    Sichtbare Felder werden ausgewählt

    Nur vorgesehene Kompetenzen, Interessen, Regionen und Profilangaben gelangen in die öffentliche Projektion.

    • Feldgenaue Freigabe
    • Öffentliche Vorschau
  3. 03

    Unternehmen sucht sachlich

    Filter arbeiten ausschließlich mit veröffentlichten Angaben und dürfen keine internen oder zurückgezogenen Daten ergänzen.

    • Nachvollziehbare Kriterien
    • Begrenzter öffentlicher Datenbestand
  4. 04

    Kontakt erfolgt über den freigegebenen Weg

    Die Person behält Kontrolle über Erreichbarkeit und kann ihre Veröffentlichung oder Kontaktoption später ändern beziehungsweise widerrufen.

    • Zweckgebundener Kontakt
    • Wirksamer Widerruf

Was Unternehmen bei der Personensuche beachten müssen

Ein professioneller Recruiting-Prozess respektiert Zweck, Grenzen und Informationsstand des öffentlichen Profils.
  • Nur veröffentlichte Angaben verwenden und keine fehlenden Daten aus anderen LINKiVERSE-Bereichen ergänzen.
  • Die ausgeschriebene Rolle, Aufgaben und wesentliche Rahmenbedingungen im Erstkontakt verständlich benennen.
  • Keine sensiblen Unterlagen oder unnötigen personenbezogenen Informationen im ersten Schritt verlangen.
  • Ein zurückgezogenes Profil oder einen widerrufenen Kontaktweg unverzüglich respektieren.
  • Keine Eignung, Verfügbarkeit oder Zustimmung aus einer bloßen Profilansicht ableiten.
  • Weitere Auswahl- und Bewerbungsprozesse transparent und über geeignete geschützte Wege führen.

Geschäftlicher Nutzen und persönliche Kontrolle gehören zusammen

Die Personensuche ist nur dann tragfähig, wenn beide Seiten einen klaren, fairen Rahmen erhalten.

Für Unternehmen: gezielter Einstieg statt Datenfülle

Freigegebene berufliche Interessen, Kompetenzen und Regionen können helfen, einen sachlich passenden Erstkontakt vorzubereiten. Der Nutzen liegt nicht in möglichst vielen Personendaten, sondern in nachvollziehbaren Kriterien und einer klaren Gesprächsgrundlage.

Das öffentliche Profil ersetzt weder Bewerbung noch Eignungsprüfung. Es ist ein freiwilliger Einstieg in eine mögliche berufliche Kommunikation.

Für Privatpersonen: Sichtbarkeit nach eigenen Regeln

Die Person bestimmt, ob sie überhaupt erscheint und welche Informationen für Unternehmen sichtbar sind. Diese Entscheidung muss verständlich, änderbar und widerrufbar bleiben. Ein deaktiviertes Profil darf weder über Cache noch Suche weiter auffindbar sein.

So wird Datenschutz nicht zu einem nachträglichen Hinweis, sondern zum zentralen Produktvertrag.

Häufige Fragen zur geplanten Personensuche

Ist /in/ ein Firmenverzeichnis?
Nein. Der Bereich ist ausschließlich für freiwillig veröffentlichte Profile privater Personen vorgesehen. Firmenprofile bleiben im bestehenden Firmenverzeichnis unter /directory.
Werden Beschäftigte automatisch veröffentlicht?
Nein. Weder ein Beschäftigungsverhältnis noch ein vorhandenes LINKiVERSE-Konto erzeugt eine öffentliche Auffindbarkeit. Notwendig ist eine ausdrückliche Entscheidung der betroffenen Privatperson.
Ist die öffentliche Personensuche bereits freigeschaltet?
Nein. Sie bleibt gesperrt, bis Opt-in, Feldfreigaben, Widerruf, Löschung, Caches und öffentliche Suchprojektion technisch durchgängig und überprüfbar zusammenspielen.
Welche Kontaktdaten erhalten Unternehmen?
Nur einen Kontaktweg, den die Person ausdrücklich für die öffentliche berufliche Kontaktaufnahme freigegeben hat. Interne Kontaktdaten und verborgene Profilfelder bleiben ausgeschlossen.
Verspricht LINKiVERSE ein automatisches Matching?
Nein. Filter können veröffentlichte Angaben sachlich eingrenzen. Ob Rolle, Unternehmen und Person tatsächlich zusammenpassen, muss in einem transparenten weiteren Prozess gemeinsam geklärt werden.

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Personensuche braucht zuerst einen belastbaren Vertrauensrahmen

Informiere dich über die Datenschutzgrundlagen. Der öffentliche Katalog wird erst angeboten, wenn freiwillige Teilnahme, kontrollierte Sichtbarkeit und wirksamer Widerruf vollständig abgesichert sind.
  • Freiwillige Auffindbarkeit
  • Feldgenaue Veröffentlichung
  • Wirksame Löschung und Widerruf
Datenschutzhinweise öffnen